Installation Folio-Builder-Panel unter Mountain Lion.

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Ich weiss nicht, wie es Ihnen ergeht, wenn Adobe mal wieder ein Update für die Publishing Tools veröffentlicht. Auf meiner Stirn bilden sich regelmässig Schweissperlen auf der Stirn. Wird die Installation des «Folio Builder Panel» diesmal problemlos von statten gehen? Wie viele Stunden sitze ich wohl heute suchend vor dem Bildschirm, bis die DPS wieder rund läuft?

 

Als beim ersten Installations-Versuch die Meldung: «Install is damaged» aufpoppte, stellte ich mich erneut auf einen langen Abend ein.
Nun ich kann es vorweg nehmen, dieses Mal waren es glatte vier Stunden, bis ich auf die entscheidenden Informationen gestossen bin, welche mich der Lösung näher brachten.

Damit Sie die Installation ruhiger angehen können, empfehle ich Ihnen folgende Schritte:

1. Deinstallieren Sie den alten Folio Builder und die Producer Tools mit den Uninstallern. Sie finden diese unter Programme/Dienstprogramme/Adobe Installers

2. Rufen Sie unter den Systemeinstellungen «Sicherheit» auf und setzen Sie den Bullet unter «Programme aus folgenden Quellen erlauben» auf KEINE EINSCHRÄNKUNGEN. Sie müssen sich dazu als vorher als Administrator anmelden

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3. Laden Sie nun die Updates des «Folio Builder Panel» und der «Producer Tools» runter. Die Installation sollte nun problemlos von statten gehen.

4. Setzen Sie gegebenenfalls die Sicherheitseinstellungen des Systems wieder auf den Default-Wert zurück.

Publishing Suite Single Edition.

Regelmässigen Lesern dieser Kolumne wird es kaum entgangen sein, dass mir in der Produktepalette Adobes «Digital Publishing Suite» eine entscheidende Variante gefehlt hat. Deshalb habe ich mich mehrmals direkt bei Adobe darüber informiert, welche Optionen Grafiker und KMUs wählen sollen, welche sich keine «Professional Edition» leisten können (ca. CHF 6000).

An der MAX vom 3. Oktober liess Adobe nun die Katze aus dem Sack. Ab Ende November wird in Amerika die Palette um die «Publishing Suite Single Edition» erweitert. Hierzulande wird man sich noch bis Anfang nächstes Jahr gedulden müssen. Mit diesem Package ist es nun auch kleinen Agenturen möglich für 400 Dollar (Preis in CHF noch nicht bekannt) einzelne digitale Geschäftsberichte, interaktive Broschüren oder animierte Präsentationen zu entwickeln, welche sie anschliessend über den App-Store verbreiten können. Besitzer der Creative Suite 5.5 profitieren dann vom gesamten Leistungsumfang der «Professional Edition» und entwickeln digitale Broschüren ohne eine einzelne Zeile zu coden.

WIRDED Deutschland.

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Seid wenigen Tagen ist nun auch eine deutsche Ausgabe des Trendmagazins «WIRED» auf dem Markt erhältlich. Insgesamt orientiert diese sich nach dessen englischsprachiger Ausgabe. Die App ist Gratis, für das Magazin müssen jedoch Euro 2.99 bezahlt werden. Waren die ersten Ausgaben des Lifstyle-Magazins noch innovativ und überraschend, kann dies von der deutschen Ausgabe nicht behauptet werden. Noch immer müssen zuerst ganze 663 MB Daten aufs Tablett geladen werden. Ist der Speicherfresser erst einmal installiert, kann das Magazin angeschaut werden. Die App wurde als Bibliothek aufgebaut, was darauf schliessen lässt, dass weitere Ausgaben möglich sind. Ob und wann eine nächste Version des Magazins erscheinen wird, macht der Verlag (Condé Nast) vom Feedback der Leser abhängig.

Die Bedienung des Mags macht eingefleischten Tablett-Lesern kaum mehr Mühe. Neulinge könnten jedoch vom Umfang der Bedienungselemente schnell einmal überfordert sein. Im Grossen und Ganzen scheint bei der ersten D-Version des Magazins Form vor Inhalt zu gehen. Dieser ist nämlich im überwiegenden Fall belanglos. Magazine wie «Project» sind inzwischen weit näher am Puls der technischen und gestalterischen Präsentation von multimedialen Inhalten. Sollten die Reaktionen der Leser nicht besser als meine ausfallen, darf man sich wohl kaum auf eine weitere deutsche Ausgabe von «WIRED» freuen.

DONE ist fertig.

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Mit DONE ist ein weiteres, innovatives Magazin für Tablett-PCs erschienen. Es handelt sich dabei um ein Portfolio respektive um Konzeptarbeiten des Studiengangs «Bachelor of Arts/Kommunnikationsdesign» an der FH Düsseldorf. Die Arbeiten entstanden im Zeitraum zwischen 2008 bis 2011 und wurden ausschliesslich mit InDesign und Adobes Digital Publishing Suite erstellt.
Wie zu erwarten, wurde vor allem auf Form und Farbe geachtet, dabei ist die Nutzerführung ein wenig auf der Strecke geblieben. Trotzdem zeigen die Arbeiten dem geneigten Leser, in welcher Form Typografie auch in den neuen Medien eine zentrale Rolle spielen. Das Magazin ist Inspirationsquelle und macht Lust auf mehr. Es kann über den AppStore bezogen werden und ist gratis.

Mit dem xml-Generator organisieren Sie Folios im Handumdrehen.

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All jene, welche bereits seit der Prerelease-Phase der Adobe Digital Tools Dokumente für Tablets erstellen, werden seit einigen Wochen ein Feature schmerzlich vermissen. Bevor Adobe die finale Version der Publishing Suite veröffentlicht hat, war es nämlich möglich, einzelne Artikel mittels «Folio Bundler» mit Metadaten zu versehen und deren Reihenfolge nachträglich per Drag & Drop neu anzulegen. So weit, so gut. Diese Funktion ist nun eben allen Usern vorbehalten, welche sich die «Digital Publishing Suite» leisten können. Dem grossen Rest wurde zugemutet eigenhändig ein sidecar.xml anzulegen. Wenn Sie zu jenen Hardcore-Codern gehören, welche sich täglich ein .xml-file aufs Brot streichen, können Sie an dieser Stelle getrost weglesen.

Ist xml für Sie jedoch ein Buch mit sieben Siegeln und verhindert die Euro-Krise ein Enterprise-Abo der DPS, können Sie sich nun entspannt zurück lehnen. Ein gewisser Johannes Henseler hat sich nämlich die Mühe gemacht und diesen xml-Generator nachgebaut. Auch wenn Adobe das Sortieren per Drag&Drop mit der neuen Version des «Folio Builders» wieder möglich gemacht hat, bleibt das Verwalten der Metas weiterhin umständlich.

Mit dem xml-Generator hat das Leiden nun aber ein Ende. Hier können Sie die Ordner-Struktur anlegen. Die Folios in einem Aufwisch beschriften, konfigurieren und sortieren, ohne dass sich von Artikel zu Artikel hangeln zu müssen. Ist die Liste erst einmal erstellt, lassen sich die xml-Daten per Klick exportieren. Anschliessend legen Sie eine xml-Datei an, legen diese in einen eigenen Ordner und importieren diesen in den «Folio Builder». Fertig. Wie Sie das xml mit Ihrer Datei verknüpfen, erfahren Sie hier.

Ein Muss für alle Digital Publisher! This tool makes you happy!

Update: Folio-Builder-Panel.

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Vor einigen Wochen habe ich mich an dieser Stelle bereits dazu geäussert, dass Adobe in der finalen Version der Publishing Tools einige nützliche Features verschwinden liess. Dazu gehört die Möglichkeit, die Reihenfolge einzelner Seiten per Drag & Drop zu verändern. Mit dem aktuellen Update des Folio-Builder-Panel reagiert Adobe nun auf die Bedürfnisse ihrer Anwender. Dies freut vor allem User, welche nicht über die gesamte Publishing Suite verfügen. Lassen sich Dokumente nämlich in der DPS-Cloud noch nachträglich reorganisieren, wurden diese Funktionen unter acrobat.com nach dem Prerelease entfernt. Eine nachträgliche Strukturierung der Dokumente war also nur noch umständlich und über die sogenannte «sidecar.xml» möglich.

Weitere Funktionen welche Sie nach einem Update erhalten sind; Freigaben wieder aufheben und das erstellen von Dateien mit Grössen bis zu 1GB (früher 100MB). Da der Builder-Panel-Installer nun losgelöst vom Producer-Tools-Installer funktioniert, kann Adobe diese Services nun weiterentwickeln, ohne jedes Mal eine Freigabe des Viewers abwarten zu müssen. Für die Anwender bedeutet dies, Sie können diesen Update ohne Komplikationen durchführen!

Link zum Download des Folio-Builder-Panel

DPS: Gratis-Publikationen sind nicht vorgesehen.

Als Adobe vor einigen Monaten erste Preisangaben zur «Digital Publishing Suite» veröffentlichte, musste ich erst mal mächtig schlucken. Wer mit Adobes Creative- und Publishing Suite Apps für Smartphones und Tablets erstellen will, muss nämlich tief in die eigene Tasche greifen. Dies um so mehr, als das meine Befürchtung nun offiziell bestätigt wurde.

Vor Wochen wollte ich nämlich in Erfahrung bringen, für welches Package sich ein User denn entscheiden soll, welcher Gratisbroschüren, Imagemagazine oder Kataloge fürs iPad produzieren will. Die Antwort liess zwar auf sich warten, doch nun ist klar, dass Adobe kein Angebot für kleine Agenturen und Gratisblätter zur Hand hat und auch keines in der Pipeline stecken geblieben ist.
Adobe stellt es zwar jedem einzelnen Publisher frei, sein Pricing für Apps unabhängig zu definieren. Sie dürfen also verschenken, was Sie wollen, die Produktion und der Vertrieb der App ist (und bleibt) jedoch richtig teuer. Entscheiden Sie sich beispielsweise für die Enterprise-Edition, sollten Sie schon mal rund CHF 50’000 (pro Jahr!) budgetieren. Und da sind die einzelnen Downloads noch nicht mal mitgerechnet.
Wer sich die Pro-Edition leisten will, kommt zwar mit ungefähr CHF 7’500 jährlich durch, muss sich aber ebenfalls überlegen, wie er diese laufenden Kosten einspielen will und bezahlt ebenfalls zusätzlich für jeden einzelnen Download der App.

Da lohnt es sich doch, eine Eigenentwicklung ins Auge zu fassen. Der Vorteil dabei; es handelt sich um eine einmalige Investition, die Lösung ist individuell auf Ihr CMS zugeschnitten und der Vertrieb über den App-Store bleibt weiterhin gratis.

Kein Content Bundler bei acrobat.com (mehr).

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Jene, welche bereits vor ein paar Wochen einen Workspace auf acrobat.com eingerichtet haben, damit sie die interaktiven InDesign-Dokumente aufs iPad überspielen können, haben möglicherweise bereits die Folio-Bundler-Funktion schätzen gelernt. Leider suchen Sie diese künftig vergeblich.

Bei meinem letzten Login ist mir aufgefallen, dass diese Funktion wie von Zauberhand verschwunden ist. Da ich nicht darauf verzichten wollte, habe ich kurzerhand bei Adobe nachgefragt. Wie es aussieht, ist das Bundler-Feature versehentlich in den Acrobat-Workspace gerutscht. Gemäss Adobe ist dieses lediglich für die «Professional- und die Enterprise-Edition» vorgesehen. Schade. Denn mit dem Bundler konnte man die einzelnen Dokumente problemlos mit Metas beschreiben, neu sortieren, als Inserate markieren oder gegen versehentliches Löschen sperren.

Uns Acrobat-Usern bleibt nun einzig der Weg über das so genannte «sidecar.xml». Das ist zwar etwas umständlicher, funktioniert aber auch. Wie das ganze funktioniert, ist hier nachzulesen.

«DPS» Preisliste.

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Adobes diverse Modelle und Preise für die «Digital Publishing Suite» war bis anhin nicht eben einfach zu überblicken. Deshalb hat das Unternehmen nun eine übersichtliche Tabelle mit den Preismodellen heraus gebracht. Mit acrobat.com lassen sich einzelne Layouts für eine handvoll Kunden erstellen. Wer sein Magazin professionell vertreiben will, braucht weiterhin gleichzeitig ein überzeugendes Business-Modell. Mit Gratis-Blättern, Image-Broschüren und Hauszeitschriften kriegen Sie die entstehenden Lizenkosten jedenfalls nicht eingespielt.

Content Viewer nun auch im Android-Markt
Seit wenigen Tagen ist der «Content Viewer» nun auch in Androids Store erhältlich. Dieser ist gratis und ermöglicht es Ihnen, Layouts zwecks Präsentationen aufs iPad zu spielen.

Digital Publishing Suite: Nach Installation der CS 5.5 unbedingt die Preferences von InDesign löschen.

Mich hat es ein paar Nerven gekostet, aber wie das halt eben so ist, manchmal beissen die Hunde eben auch die ersten. ;O) Möglicherweise ärgern Sie sich auch gerade über die Fehlermeldung, welche Sie beim Bedienen des «Folio Builder» in InDesign 5.5 erhalten. Bevor Sie nun vollends verzweifeln, sollten Sie nach der Installation unbedingt zuerst die InDesign Preferences löschen. Wie Sie dies anstellen, erfahren Sie hier.