Italien und zurück für CHF 8.–

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Zugegeben der Titel dieses Beitrages trägt einen tendenziösen Anstrich. Aber als Blogger freut man sich über jeden einzelnen Leser und mit «Navigations-App fürs Handy» lockt man heute kaum mehr jemanden zur Lektüre. Die App welche ich im folgenden beschreibe ist jedoch dermassen begeisternd, dass ich sie schlicht jedem ans Herz legen mag, welche(r) sich in irgend einer Form im Privatverkehr bewegt. Doch nun zurück zum Start …

Ich plane eine Reise …
… mit einem Navi & zwei Fahrzeugen. «Ist doch alles kein Problem», höre ich die Leser(-innen) laut denken, «da fährt der eine ohne einfach jenem mit Navi hinter her und aus die Maus.» Kann man, muss man aber nicht. Insbesondere, wenn die Reise – während der Ferien-Hochsaison – nach Italien mit seinen unzähligen Zahlstellen und mittels Fähre und Zwischenhalt in der Pampas von Pisa zum Ziel führen soll. Glücklicherweise wurde ich ein paar Tage vor Reiseantritt auf eine vielversprechende Navigations-App von «Skobbler», welche ich mir auch alsbald aufs Device installierte, aufmerksam gemacht. Die zwei Franken, welche mich die App kostete waren es mir allemal wert. Kaum war die App installiert, machte ich mich auf Erkundungs-Tour und war sofort von der intuitiven Nutzerführung begeistert. Am liebsten wäre ich gleich los gefahren. Doch halt, muss ich bei den zu erwartenden Datenpaketen nicht mit horrenden Gebühren rechnen? Insbesondere, da ich mit einem Prepaid-Abo für jedes Mikrobite mehr löhne, als Mr. & Mrs. Flatrate.

Nun, die Lösung war schnell gefunden. Für weitere CHF 3.– pro Land, liessen sich die Karten in nullkommanix lokal speichern und das Navi anschliessend offline nutzen. Womit der Bogen zum einleitenden Titel gespannt hwäre.

Achtung Gefahrenstelle!
Wie eingangs bereits erwähnt ist die App dermassen intuitiv zu bedienen, dass sich die einzelnen Zieladressen innert weniger Minuten definieren liessen und die Reise tags darauf entspannt angetreten werden konnte. Zugegeben, die zur Basis-Installation gehörende Stimme versprüht ein Flair von Roboter-Stimme mit einem Hang zu hochprozentigem und kann einem schon mal den letzten Nerv rauben, wenn sie alle paar Meter jede noch so unbedeutende Kurve mit «jetzt halbrechts resp. halblinks abbiegen» ankündigt. Doch zum einen lässt sich die Assistentin kurzerhand stumm schalten und zum anderen lassen sich für jeweils CHF 2.– weitere Stimmen dazu laden. Egal, für welche Stimme man sich entscheidet, als besonders nützlich erweisen sich auf der Reise die regelmässigen, dezenten Hinweise «Achtung Gefahrenstelle»! Diese wiesen nämlich auf die zahlreich installierten Blitzer hin, auf deren Fotos jeder im Ferienalbum verzichten kann (funktioniert übrigens auch in der Schweiz, während Otto-Normal-Navi Schweizer Kästen nicht anzeigen).

Feature-Set bis zum Abwinken
Ist man erst einmal am Reiseziel angekommen, interessiert schnell mal, was man wo unternehmen kann. Kein Problem, unter «Kategorie» werden einem – offline Notabene – Hotels, Restaurants, Events, etc. in der Umgebung angezeigt. Schnell einmal den Wiki-Eintrag zur Stadt aufgerufen und man ist über die wichtigsten Eckdaten zur Region im Bilde. Stellt man vor Ort fest, dass die Unterkunft nicht hält, was der Katalog versprochen hat, der integrierte TripAdvisor präsentiert einem entsprechende Alternativen im direkten Umkreis. Ob Foresquare, TravelGuide oder aber Facebook-Share, die App lässt keine Wünsche offen. Sollte dies dennoch mal der Fall sein, ein entsprechender Feedback-Button ist schnell gefunden.

Freie Fahrt zum AppStore

 Auch Androiden gehen nicht leer aus …