Facebook-App vergreift sich in Privatsphäre

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Seit einigen Tagen steht, in Googles Playstore, eine neue Version der Facebook-App zum Download bereit. Doch mit dieser Aktualisierung geht das Unternehmen den entscheidenden Schritt zu weit und es wird höchste Zeit, sich dieser App entgültig zu entledigen! Es ist ja mittlerweile allgemein bekannt, dass Facebook die Privatsphäre seiner Mitglieder mit Füssen tritt. Nun geht das Unternehmen aber so weit, dass Nutzer bei der Installation der App Zugriff auf SMS und MMS – also auf Inhalte, welche keinen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Netzwerk haben – gewähren müssen. Doch dies ist dem Unternehmen noch lange nicht genug, zusätzlich gibt man der App auch gleich noch den vollen Netzwerkzugang. Facebook ist nach dem Upgrade also im Stande, WLAN-Verbindungen zu trennen oder – entgegen den Nutzereinstellungen – wieder aufzubauen. Befindet sich also ein Device beispielsweise im Ruhemodus, könnte Facbook die Verbindung wieder herstellen und im Hintergrund in aller Ruhe persönliche Daten absaugen … Im www ist man sich jedenfalls einig: «Was zu weit geht, geht zu weit!»

Da die Facebook-App generell als Stromfresser gilt, hat es sich für mich mit dieser App – auch in der iOsphäre – jedenfalls entgültig erledigt. Und tschüss!

Facebook-App, nein danke!

Fragt sich nur, welche Daten gelöscht werden … Facebook-App, nein danke!

Bitstrips: Aktueller Social-Community-Trend

Net Diver, Bitstrips

Net Diver, Bitstrips























Im Social Community-Bereich scheint sich ein neuer Trend breit zu machen. Bitstrips ist eine intuitiv bedienbare App, in welcher man einen Avatar, nach seinem persönlichen Ebenbild, gestalten kann. Anschliessend sucht sich der Nutzer eine Alltagsszene aus und teilt sein Comic-Ego via Facebook, Twitter und Co. mit Freunden.
Schon das Zusammenstellen des Comic-Selfie macht Spass und lässt einem schnell einmal die Zeit vergessen. Die App ist übersichtlich, intuitiv und sympathisch gestaltet und bietet eine Fülle an Auswahlmöglichkeiten.

Suchaufkommen, Bitstrips

Suchaufkommen, Bitstrips

So richtig kann sich niemand den plötzlichen Erfolg dieser kanadischen App erklären. Sie existiert nämlich bereits seit ca. 10 Monaten, taucht in Europa aber erst seit zwei Monaten vermehrt in verschiedenen sozialen Netzwerken auf.

Bitstrips ist kostenlos und lässt sich auf iOs oder Android-Devices installieren. Anschliessend setzt man seinen persönlichen Avatar in verschiedenen, vorgefertigten «Alltagsszenen» dar und teilt diesen mit Freunden aus der Bitstrips-Community oder auf Facebook. Schliesst man sich mit Freunden aus der Community zusammen, lassen sich diese Alltagsszenen auch gemeinsam bestreiten und so lustige Erlebnisse illustrieren. Die Comics können auch mit eigenen Sprechblasen versehen werden. Und jetzt wünsch ich euch viel Spass mit eurem Comic-Selfie! Vielleicht trifft man sich.

1984 ist heute …

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Inzwischen gibt es kein Medium mehr, welches sich nicht mit dem Thema «Totale Überwachung» beschäftigt. Nun, wen wundert’s? Snowden sei dank, ist inzwischen jedermann bekannt, dass sich die Staaten dieser Welt ein regelrechtes Rennen in der Entwicklung von Überwachungstechnologien liefern. Und dabei sind längst nicht mehr nur terroristische Gruppierungen das Ziel dieser totalitären Überwachung. Verdächtig ist grundsätzlich jeder Bürger in allen Ländern auf jedem Flecken dieser Erde! Wer nun glaubt: «Ich habe ja nichts getan, also habe ich auch nichts zu verbergen!», sollte sich dieses anschauliche Video zum Thema mal genau anschauen …

Facebook Friendships jetzt auch mit Timeline

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Facebook Friendships gibt es zwar bereits seit Oktober 2010. Die Partnerprofile erhalten aber in den nächsten Tagen ebenfalls ein Facelift und werden optisch den Standartprofilen angepasst. Neu werden die Einträge der frisch Verliebten nun ebenfalls auf einer Timeline aufgeführt.

Mit diesen Paar-Profilen können Freunde, Paare oder irgendwelche Verbindungen zusammengeschlossen werden. Damit ihr das Freundschafts-Profil anzeigen könnt, ruft ihr die gewünschte Person bei Facebook auf, klickt auf dem befreundeten Profil auf den Button rechts neben «Nachricht senden» und wählt anschliessend «Freundschaft anzeigen» aus. Nun werden sämtliche Einträge, welche euch gemeinsam betreffen in einer gemeinsamen Timeline aufgeführt. Wer mag, kann nun auch diese Profile mit gemeinsamen Einträgen, Fotos oder Kommentaren ergänzen.

Socialmedia Prisma 5.0

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Das Socialmedia Prisma von «ethority» wird inzwischen drei Jahre alt. Die aktuelle Version 5.0 wurde mit den zwei Kategorien «Mobile Apps» und «Influence» ergänzt. Diese sollen die hohe Nutzung der sozialen Medien mit Smartphones verdeutlichen.
Nicht eben überraschend schwingt Facebook mit 50% oben aus, gefolgt von Twitter und Google+. Weitere Spitzenreiter in der mobilen Nutzung sind: Instagram, Foodspotting, Runtastic, Pocket und Flipboard.

Die Kategorie «Influencer» soll die wirklich einflussreichen Personen im Social Web aufzeigen. Firmen und Meinungsmacher also, welche wirklich was zu sagen und eine grosse Reichweite haben.

Yes he can!

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Der Kampf um die nächste Präsidentschaft in Amerika ist längst im Gange. Manch einer mag sich vielleicht fragen, was dies mit Socialmedia zu tun hat. Nun, es ist ein offenes Geheimnis, dass der amtierende Präsident ein Meister im Umgang mit Medien und im Speziellen den sozialen Medien ist. Einzig vielleicht John F. Kennedy wusste die Power der Bilder und der geschickt inszenierten «Privatsphäre» so zielgerichtet und eigennützig einzusetzen wie Präsident Obama.

Böse Zungen werden ja nicht müde zu behaupten, der aktuell stärkste Mann in Amerika habe die letzten Wahlen einzig aufgrund seiner geschickten Socialmedia-Kampagnen gewonnen. Demzufolge wäre dies wohl der mit Abstand erfolgreichste Einsatz sozialer Medien gewesen.
Da mag es nicht erstaunen, dass das Weisse Haus erneut mit einigen Apps auf den Markt kommt, wo Interessierte sich über jeden Schritt und Event des Amtsinhabers informieren können.
Wer in den nächsten Wochen also nichts verpassen will, ist mit dieser App bestens informiert. Frei nach dem Motto: «Jederzeit, überall, auf jedem Device», können sich interessierte beispielsweise die Präsidentenrede auf ihrem Mobile anschauen.

Weshalb Hotels auf ihren Ruf achten sollten?

Seid Wochen ist in den Medien nachzulesen, dass es nicht gerade rosig um die hiesigen Tourismuszahlen steht. Um so mehr erstaunt es, dass sich Touristiker kaum um ihre Social Media Reputation kümmern. Besucht man nämlich Hotelseiten, sucht man oft lange nach Reviews oder Socialmedia-Anbindung jeglicher Art.
Ein verhängnisvoller Fehler, wie untenstehende Grafik beweist. Gemäss dieser Studie finden nämlich 81% der befragten Reisenden Hotelbewertungen wichtig, 46% schreiben selber Reviews und 49% würden kein Hotel buchen, bevor sie sich nicht über die Erfahrungen früherer Gäste informiert haben. Dabei fällt auf, dass es sich hierbei nicht etwa um eine «Jugendbewegung» handelt, da die meisten Bewerter zwischen 35 bis 49 Jahre alt sind.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn sich Marketing-Verantwortliche ein Bild über den Ruf ihres Betriebes machen und passende Socialmedia-Tools in ihre Planung aufnehmen.

Socialmedia Recruiting Best Practice.

Während meiner Recherchen nach erfolgreichen Beispielen von Socialmedia-Einsatz im Recruiting, stiess ich auf den «Wunderknaben» Raul Haslauer.
Sein Traum war ein gut dotierter Job bei der Agentur «Wunderkind». Damit dieser Traum schnellstmöglich real werden sollte, legte er auf Facebook ein Profil mit dem Namen «Wunderknabe» an. Dort lud er Freunde ein, veröffentlichte News und gründete eine Gruppe. Zusätzlich produzierte er in Heimarbeit einen aufschlussreichen Kurzfilm, welcher seine Qualifikationen ins rechte Licht rückten.

Die Aktion war ein solcher Erfolg, dass sich wenig später auch schon der Agenturleiter von «Wunderkind» meldete und Haslauer seinen Traumjob als Socialmedia-Manager anbot. Diesen füllt Haslauer inzwischen seid mehr als einem Jahr erfolgreich aus.

Mach mal rüber!

Recruiting-Videos sind eines der vielen Einsatzgebiete von Socialmedia. Stellvertretend für diese Kategorie soll dieses aktuelle Video von Apple veranschaulichen, wie Personaler heute qualifizierte Arbeitnehmer rekrutieren.

Mehr Likes, Shares und Kommentare auf Facebook erhalten.

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Pic: Dan Zarella

Dan Zarella ist selbsternannter «Social Media Scientist» und als solcher hat er studiert, wie der perfekte Facebook-Beitrag auszusehen hat. Zu diesem Zweck wurde eine Datenbank mit 10’000 populären Fan-Pages angelegt, welche wiederum 1,3 Mio. Posts produziert haben.
Ziel dieser Aktion war herauszufinden, wie der perfekte Post aussehen soll, damit dieser möglichst oft geliked, geshared oder kommentiert wird. Dabei ergabe sich – nicht gerade überraschend – dass Fotoposts weit aus am besten performen. Diese werden oft schnell verbreitet und regelmässig kommentiert. Videoposts wiederum generieren anscheinend gerade mal einen Drittel an Reaktionen.

Extrem kurze Wortbeiträge werden gerne geliked, während die langen Mitteilungen eher geteilt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Beiträge eine persönliche Note tragen. Wollen Sie kommentare provozieren, verfassen Sie möglichst negative/provokante Beiträge.

Dass die meisten Socialnomics in den Abendstunden und tendenziell eher am Wochenende aktiv sind, kann auch kaum jemanden erstaunen.