Junior Web Award 2013

Alle Jahre wieder lanciert Switch schweizweit den «Junior Web Award». Unter dieser Affiche werden Schulklassen motiviert, Webprojekte einzureichen. Die eingereichten Projekte werden jeweils in die Kategorien «Primarschulen», «Sekundarstufe 1» und «Sekundarstufe 2» unterteilt. Nach Abgabeschluss werden die Arbeiten durch eine Fachjury bewertet.

Seit letztem Donnerstag stehen die Gewinner der einzelnen Kategorien fest:

Primarschulen
1. Futuretown, Begabtenförderung 5a/6a, Uster
2. Stories, Klasse 6a, Freienbach
3. Welt der Filme, Klasse 5a, Toffen

Sekundarstufe 1
1. Respect, Klasse 3AB, Wolfenschiessen
2. Essai, Co esta, Estavayer-Le-Lac
3. Pizzafreaks, RFT-Gruppe, Meisterschwanden

Sekundarstufe 2
1. Multimedianer, Klasse MED3_10, Niederuzwil
2. Your Travel Cost, Ecole des Métiers 3e, Porrentruy
3. Jamanino, Eikon EMF, CM21, Fribourg

Bildschirmfoto 2013-05-27 um 15.09.44Den Jurypreis und somit den Sieg über sämtliche Kategorien hat dieses Jahr das Projekt «Futuretown» der Begabtenförderungs-Klasse 5a/6a aus Uster eingeheimst. Diese Arbeit hat die Jury in allen Belangen überzeugt. Zum einen wurden sämtliche Elemente von der Story über die Illustrationen bis hin zur technischen Umsetzung von den Schülern erarbeitet, zum anderen werden die Besucher der Seite mit immer neuen Wendungen und einer gehörigen Prise schwarzem Humor überrascht.

Insgesamt steigt das Niveau der eingereichten Arbeiten von Jahr zu Jahr. So überrascht es kaum jemanden, dass einzelne Projekte keinen Vergleich mit professionellen Webauftritten mehr scheuen müssen. Es kommt ja schliesslich nicht von ungefähr, dass die Gewinner der Spezialpreise beispielsweise einen Entwicklertag bei Google Schweiz oder Microsoft verbringen dürfen. Dabei soll es in den vergangenen Jahren schon vorgekommen sein, dass das eine oder andere Talent von Google gescoutet wurde.

Wir von der Jury freuen uns bereits heute auf die Ausgabe 2013 des Junior Web Award.

 

Sprachende>it YahooKEerror
jedenfalls

Responsive Web war gestern!

Facedetection

Die Zukunft gehört Responsive Typographie. Dies wird zumindest Marko Dugonjic hoffen. Dieser hatte nämlich die Idee, dass sich neben dem Layout auch die Schriftgrössen flexibel anpassen sollen. So entwickelte er kurzerhand ein Skript, welches die Grösse der Schriften dem jeweiligen Leseabstand des Nutzers anpasst. Wie sich das ganze anfühlt, respektive lesen lässt, testen sie, indem sie diese Page aufrufen und der Seite erlauben, die PC-Kamera live zu schalten.

Sollte sich jedoch an ihrem Bildschirm nichts tun, liegt es wohl daran, dass der verwendete Browser dieses Feature nicht unterstützt. Opera Download

Installation Folio-Builder-Panel unter Mountain Lion.

2012-08-01_17-55-15

Ich weiss nicht, wie es Ihnen ergeht, wenn Adobe mal wieder ein Update für die Publishing Tools veröffentlicht. Auf meiner Stirn bilden sich regelmässig Schweissperlen auf der Stirn. Wird die Installation des «Folio Builder Panel» diesmal problemlos von statten gehen? Wie viele Stunden sitze ich wohl heute suchend vor dem Bildschirm, bis die DPS wieder rund läuft?

 

Als beim ersten Installations-Versuch die Meldung: «Install is damaged» aufpoppte, stellte ich mich erneut auf einen langen Abend ein.
Nun ich kann es vorweg nehmen, dieses Mal waren es glatte vier Stunden, bis ich auf die entscheidenden Informationen gestossen bin, welche mich der Lösung näher brachten.

Damit Sie die Installation ruhiger angehen können, empfehle ich Ihnen folgende Schritte:

1. Deinstallieren Sie den alten Folio Builder und die Producer Tools mit den Uninstallern. Sie finden diese unter Programme/Dienstprogramme/Adobe Installers

2. Rufen Sie unter den Systemeinstellungen «Sicherheit» auf und setzen Sie den Bullet unter «Programme aus folgenden Quellen erlauben» auf KEINE EINSCHRÄNKUNGEN. Sie müssen sich dazu als vorher als Administrator anmelden

Bildschirmfoto_2012-09-19_um_08

3. Laden Sie nun die Updates des «Folio Builder Panel» und der «Producer Tools» runter. Die Installation sollte nun problemlos von statten gehen.

4. Setzen Sie gegebenenfalls die Sicherheitseinstellungen des Systems wieder auf den Default-Wert zurück.

iPad Nutzerverhalten.

Ipad3

Bald sind zwei Jahre verstrichen, seid Apple mit der Einführung des iPad den TabletPC-Markt aufgemischt hat. Aus Mangel an ernstzunehmender Konkurrenz (sieht man mal von Samsungs CopyShop ab), ist das iPad mit 65% Marktanteil noch immer klarer Marktführer. Bis heute sollen bereits über 52 Mio. Tablets aus dem Hause Apple über den Ladentisch gegangen sein.

Hauptzielgruppe sind besser verdienende Männer (66%) zwischen 25 bis 36 Jahren. Je 54% surfen mit dem iPad im Internet oder lesen die News darauf. Dies machen rund 54% im Bett.

Auf dieser Infografik erfährt man mehr über das Nutzerverhalten der iPad-Besitzer. 

Jeder Tropfen ein Unikat.

Bildschirmfoto_2012-08-24_um_07

Nein, bei diesem Bild handelt es sich nicht um die Deko einer Goa-Party. Die farbigen Spritzer sind Teil eines Fotoprojektes. Diese Bilder wurden allesamt innerhalb einer Millisekunde eingefangen. Die dabei entstandenen Skulpturen sind einzigartig beeindruckend, weshalb ich euch den Besuch von LiquidArt wärmstens ans Herz legen würde.

Animierter Comic by HTML5.

Bildschirmfoto_2012-08-24_um_07

Spätestens seid seiner Verbannung von Apples iOs-Geräten, ist die Zukunft von Flash mehr als ungewiss. Doch wie sollen die Werbenden dieser Welt nun animierte Sequenzen auf die Devices bringen?
Die Antwort heisst; mit HTML5. Die Mailänder Agentur Saizen Media zeigt mit dem animierten Comic Soul Reaper, wie es gehen könnte. Was aussieht wie eine Flash-Animation, ist keine. Wer’s nicht glauben mag, kann sich gerne mit einem Rechtsklick auf die Animation vergewissern.

Basics für Fanpages von Unternehmen.

Socialmedia für den Unternehmenseinsatz hat inzwischen auch in der Schweiz einzug gehalten. Schaut man sich die Fanpages dieser Firmen auf Facebook an, fällt schnell auf, dass der richtige Umgang mit diesem Tool noch gelernt werden muss.
Aus diesem Grunde seien an dieser Stelle wieder einmal einige Basics für den richtigen Umgang mit seinen Fans aufgeführt:

Mündige Fans
Nehmen Sie die Fans und deren Anliegen ernst. Es macht keinen Sinn, diese zu bevormunden. Sie sind Experten in eigener Sache und wissen sehr genau, welches ihre Bedürfnisse und Anliegen sind. Auch im Umgang mit Socialmedia sind sie meist sehr routiniert.

Kommunikation vs. Marketing
Verwechseln Sie auf keinen Fall Marketing mit Kommunikation. Ihre Fans reagieren in der Regel sehr sensitiv auf fordergründige Werbebotschaften und sind genau so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Auf Socialmedia-Plattformen ist Kommunikation Trumpf! Tauschen Sie Informationen aus und lassen Sie Fans Dinge erfahren, welche diese sonst nirgends finden.

Feedback
Kunden/Fans sind auch oft ernst zu nehmende Kritiker. Nehmen Sie Lob aber auch konstruktive Kritik dieser Gruppe an. Gehen Sie auf Feedbacks ein und beantworten Sie die Anliegen und Vorschläge. Kunden, welche sich auf diesem Weg Gehör verschaffen, zeigen, dass ihnen etwas an Ihrem Unternehmen liegt.

Fehler sind erlaubt
Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Stehen Sie dazu. Gehen Sie proaktiv damit um. Es macht keinen Sinn, Fehler zu verschweigen oder diese gar auszusitzen.

Transparenz
Führen Vorschläge und Kritik von Fans zu Veränderungen, kommunizieren Sie diese transparent. Bedanken Sie sich bei Ihren Kunden für konstruktive Anregungen. So fühlen sich Ihre Kunden wirklich ernst genommen.

Mehrwert
Achten Sie bei Beiträgen auf Socialmedia-Plattformen darauf, dass deren Inhalte dem Fan einen klaren Mehrwert generieren. Vermeiden Sie auf jeden Fall profane Werbebotschaften. Lassen Sie Kunden hinter die Kulissen schauen.

Erfinden Sie sich neu
Socialmedia ist ein flexibles Gebilde. Wiederholung wird schnell als langweilig empfunden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Community mit Experimenten und neuen Ideen überraschen. So bleibt ein Unternehmen auch für treue Fans interessant.

Next Issue Zeitschriften à discretion.

878206_pic_970x641

Die Lancierung des iPad versetzte die Verlage und Medienhäuser dieser Welt in helle Aufregung. Der Tablet-Computer sollte zum Heilsbringer der darbenden Printmedien werden. Nun, etwas mehr als ein Jahr später, macht sich Ernüchterung breit. Die gute Nachricht: Gemäss einer PWC-Studie wird auf dem Tablet gelesen. Printleser nutzen iPad und Co. häufiger für den Medienkonsum als etwa Facebook oder Twitter. Die ernüchternde Erkenntnis, er will dafür wenig bis nichts bezahlen.

Insbesondere in den USA scheint der Leser kaum etwas für Bezahl-Content ausgeben zu wollen. Die Botschaft an die Verleger ist also eindeutig. Diese Botschaft hat nun das US-Unternehmen «Next Issue Media» aufgenommen und in den Staaten eine App auf den Markt gebracht. Mit dieser ist es nun möglich für 10 Dollar so viele Magazine zu lesen, wie der Verlag in seinem Sortiment führt. Im Fall der erwähnten Unternehmung reicht das Angebot von «People» über «Sports Illustrated» bis zu «Time». Insgesamt 39 Titel werden dem Leser angeboten. Er erhält also sozusagen eine Magazin-Flatrate.

In Amerika wurde dieses Konzept erneut euphorisch aufgenommen und als Revolution in der amerikanischen Medienlandschaft beschrieben. Ob sich dieses Konzept auch hierzulande durchsetzen mag, wird die Zeit weisen. Es scheint mir aber sicher ein interessanter Ansatz mit realen Chancen.

Performing Art auf dem iPad.

Fifth-wall-app-

2wice, ein «Performing Arts»-Magazin, ist nun auch auf dem iPad erhältlich. Die Tanzpublikation gibt’s aktuell nur fürs iPad und soll den modernen Tanz mit den aktuellen Medien verbinden.
Tanz ist Bewegung und diese liess sich bis anhin nur eingeschränkt in Printpublikationen visualisieren. Das Tablett sprengt nun sprichwörtlich den Rahmen. Jetzt können Tanz und Choreografie in einem digitalen Magazin aufgeführt werden.

Für die erste digitale Ausgabe haben sich die Verantwortlichen etwas besonders schönes einfallen lassen. Der Tänzer wurde in einen beweglichen Rahmen aus Holz «gesperrt» und nutzt die ihm zur Verfügung stehende Fläche für seine Performance.
Sobald die App gestartet ist, erscheinen vier Rahmen, in welchem jeweils ein Tänzer die Stage für seine Choreografie nutzt. Diese Rahmen wiederum lassen sich auf dem Screen verschieben und skalieren, skalieren und unterschiedlich anordnen.

Zugegeben, dass war’s dann auch schon und der Begriff «Magazin» ist in diesem Zusammenhang wohl etwas hochgegriffen. Trotzdem bringt 2wice Kunst aufs iPad und demonstriert einen Ansatz, wie moderne Magazine künftig inszeniert werden könnten.

Die App ist für CHF 1 im Apple iTunes Store erhältlich und trotz allem mehr, als ein interaktiver Bildschirmschoner.

Umweltfreundliche Apps.

Bikepool2
Greencan
Greenerneighbor
Freshfix

Die Stadt New York hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre urbanen mobilen Bewohner umweltbewusster zu machen. Zu diesem Zweck wurde ein zweitägiger «Hackathon» für nachhaltige Mobile-Apps ausgerufen. Die Apps, welche in diesen Tagen entwickelt wurden fokussieren zwar in erster Linie auf die Stadt New York, könnten jedoch global in allen Städten eingesetzt werden.

100 Entwickler fanden zusammen und zeigten auf, wieviel kreative Kraft zusammenkommen kann. Es entstanden Apps für die Abfallbeseitigung, Fahrradvermietung, Recycling, Bio-Märkte und viele mehr.