AppCooker; nützlicher Helfer in der App-Entwicklung

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Während meiner täglichen Arbeit als Webmaster, in der Entwicklung von Apps und als Grafiker, suche ich unentwegt nach Tools, welche mir und den Kunden das Leben erleichtern. Oft fehlt in der Entwicklung eine entscheidende Schnittstelle, nämlich jene zwischen Entwurf am Desktop und dem Kunden. Da hilft es oft wenig, wenn dieser die Layouts jeweils am Desktop – oder schlimmer – auf Papier präsentiert bekommt. Da können noch so schöne Interaktions-Pläne entworfen und Entwürfe pixelgenau in Photoshop gezeichnet werden, der Kunde kann sich oft schwer vorstellen, wie sich die App dann letztlich anfühlt und hat so auch wenig konkrete Möglichkeiten, auf das Projekt Einfluss zu nehmen, da er sich darauf verlassen muss, dass die Entwickler schon wissen werden, was sie tun.

Wie sich bestimmt auch schon rumgesprochen haben wird, sprechen aber auch Entwickler und Designer nicht zwingend die selbe Sprache. «Entwicklersprech – schwere Sprache …» aber auch einem Grafiker hilft es meist nicht, wenn Entwickler bereits erste Prints mental in bits und bites zerlegen und dabei nebensächliches wie das Erscheinungsbild der App auf der Strecke bleiben. Schaut euch ruhig mal in den Stores der unterschiedlichen Anbieter um und entscheidet selber, wie viel augenkrebs verursachender Schrott sich darin tummelt …
Das ist schade für die Arbeit, den Kunden und dessen Budget und die projektbeteiligten Entwickler. Denn in der Regel ist es FaktorX schwieriger, mögliche Nutzer auf eine App aufmerksam zu machen, als diese gleich wieder zu verlieren.

AppCooker schafft spielend einfach Klarheit
Die Lösung für oben angesprochene Probleme, also eine Schnittstelle zwischen den Projektbeteiligten können Programme zur Erstellung von MockUps sein. Es gibt inzwischen dutzende solcher Tools und ich habe mir im Verlauf der Jahre einige angesehen und fleissig getestet. Aktuell bin ich aber bei AppCooker hängen geblieben. AppCooker bietet beinahe alle Möglichkeiten um mit den entsprechenden Zutaten ein auf dem Device klickbares MockUp erstellen zu können. Nach einer extrem kurzen Einarbeitungszeit werden diese MockUps so gut, dass es beinahe wieder schwer fällt, dem Kunden zu erklären, dass es sich bei dem Ding auf seinem Device nicht um die fertige App handelt.

Auf die richtigen Zutaten kommt’s an
Ein weiteres Plus für die App ist, dass man mit ihr gleich auf dem Tablet arbeitet. Auch auf dem iPhone wäre dies möglich nur ist mir da der Screen schlicht zu klein, damit ich mir jeweils einen vernünftigen Überblick verschaffen kann. Wenn du als Entwickler täglich mit Kunden, Grafikern oder Dienstleistern zu tun hast, sollte dich der Preis von CHF 20.– für die App nicht von einem Kauf abhalten. Den Ärger und die damit verbundenen endlosen Fragen zu Funktionalität, Nutzererlebnis oder Design werden mit diesem Tool entscheidend geringer werden.
Einmal auf dem iPad installiert, geht es auch gleich schon los. Du kannst ein neues Projekt anlegen, ein bestehendes duplizieren, eines (eigenes) aus iTunes runter laden oder aus Dropbox/Box importieren.
Als nächstes definierst du den Namen des Projektes, wählst das Ziel-Device (iPhone, iPad) und legst die horizontale/vertikale Ausrichtung der App fest, schon wird dir das neue Projekt auf dem Bildschirm angezeigt. Klickst du nun auf dieses, besteht auf erster Ebene die Möglichkeit, Notizen anzulegen, ein App-Konzept du definieren und festzuhalten, Metadaten für den AppStore festzulegen oder gleich mit dem MockUp zu beginnen.

Widgets, wohin das Auge reicht!
Nun kannst du mit dem erstellen des klickbaren MockUps los legen. Mit einem weiteren Klick auf den initialen Startbildschirm öffnet sich das zugehörige Fenster, wo du mit Hilfe diverser Widgets eine Abstrakte KlickApp zusammenstellen kannst. Reicht dies nicht aus, besteht die Möglichkeit, eigene Layouts über Dropbox ins Projekt zu importieren. Einzelne Screens lassen sich anschliessend duplizieren und miteinander intuitiv verbinden.

Ich könnte an dieser Stelle noch lange auf die Vorzüge dieser App hinweisen und jedes einzelne Tool, Widget und Feature im einzelnen beschreiben. Das macht aber schlicht keinen Sinn, da die App in grössten Teilen selbsterklärend ist und es einfach nur Spass macht, dieses Tool anzutesten, um kurz darauf festzustellen, dass man im Entwickler-Alltag nicht mehr darauf verzichten mag.