Saufbilder fördern Job-Chancen!

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Schlechte Nachrichten für all jene, welche noch nie zugedröhnt fotografiert und anschliessend nicht im Netz geoutet wurden. Geben Sie sich das nächste Mal etwas mehr Mühe und drängen Sie sich beim Weihnachtsessen mit Geschäftskollegen – angetrunken – ins Blitzlicht. Bestehen Sie darauf, dass Ihr Ruf mit einer entsprechenden Bildlegende einen wohlkalkulierten Lackschaden erleidet. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Sie künftig mit Ihrem blütenweissen Webprofil bei der Jobsuche auf der Strecke bleiben.

Ihnen erscheint diese Aussage provokativ? Zugegeben, ich habe beim lesen dieses Artikels auch nicht schlecht gestaunt. Hat sich hier etwa ein Personalchef das digitale Sommerloch zu eigen gemacht um sich mit dieser provokanten These Aufmerksamkeit und «Likes» zu sichern? Laut Herrn Dr. Maximilian Rötger (Personalchef in IT-Unternehmen mit 1600 Mitarbeitern) würde sich in seinem Unternehmen die Aussicht auf einen gut dotierten Job eklatant verschlechtern, wenn sich bei seinen Recherchen im Internet nicht einige anstössige Geschichten oder verkaterte Bilder vom Recruiter finden liessen. Herr Rötger würde dann nämlich skeptisch, weil ja schliesslich jeder durchschnittlich sozialisierte Mensch ein paar «Jugendsünden» im Keller versteckt halten würde.

Um seiner Aussage Nachdruck zu verleihen, veröffentlicht er auch gleich noch ein (gefaktes?) Bild, wo er sich als Alkoholleiche drappiert. Diesen «Schnappschuss», wo man notabene weder sein Gesicht noch sonstwas erkennen kann, was auf Herrn Rötger schliessen lässt, zieht er als positives Beispiel heran. Ist doch cool, wenn man sich bei einem Geschäftsanlass mal so richtig volllaufen lässt und die entsprechenden Bilder anschliessend gleich den Personalern dieser Welt offen legt. Seltsamerweise ist die einzig erkennbare Person auf diesem Bild eine Kollegin. Diese hat ebenfalls bereits erkennbar «Schlagseite» und ist – im Gegensatz zu Herrn Rötger – eindeutig zu identifizieren. Nun, diese junge Dame muss sich keine Gedanken um einen Job machen, arbeitet sie doch bereits in Rötgers Team. Trotzdem gehe ich mal davon aus, dass sie vor der Veröffentlichung des Bildes wenigstens um Erlaubnis gebeten wurde …
Doch es kommt noch besser! Gemäss einer Studie einer John Hopkins University sollen Menschen unter 50 mit einer lupenreinen Webreputation im Verdacht stehen, «signifikant kriminell» oder «psychisch krank» zu sein. Die sollen nämlich etwas zu verheimlichen haben, depressiv und paranoid sein. Fragt sich nur, wer hier paranoid ist? Jener, welcher Privates gerne im Kreise seiner Angehörigen und realen Freunde hält oder Personaler, welche stundenlang im Internet Bewerbern nachschnüffeln? Aber so ist das nun mal heute. Keine HR welche etwas auf sich hält, verzichtet mehr auf Webrecherche. Wer es aber mit dieser Recherche übertreibt, macht sich in meinen Augen selber verdächtig.

Trotzdem zeigt dieser Artikel, wie sehr Social Media, Facebook, Twitter und Konsorten unser Leben verändern. Sicher, jeder einigermassen «normale» Mensch lässt sich ab und an auch mal was zu «Schulden» kommen. Während die Personaler sich jedoch früher auf Referenzen und Zeugnisse stützen mussten, glauben sie sich heute im Netz ein Bild über künftige Arbeitnehmer machen zu können.
Ich bleibe dabei. Die Aussage von Herrn Rötger mag im Kern eine gewisse Substanz haben, im Allgemeinen erscheint sie mir aber trotzdem kritisch und plakativ. Sie scheint zwar die Arbeit von Personalern zu erleichtern, jene von Jobsuchenden aber zu erschweren. Oder kann mir jemand erklären, wo die Grenzen zwischen Gut und Böse verlaufen? Bilder sagen schliesslich noch immer mehr als Tausend Worte. Und Thesen wie diese können insbesondere für junge Stellensuchende fatale Signale aussenden und für reichlich Missverständnisse sorgen.

Sollten sich jedoch an dieser Stelle ein Dutzend Personalverantwortliche (Banken, Versicherungen, Polizei, Verwaltung, IT, etc.) finden lassen, welche mir bestätigen, dass sie sich bei gleichwertigen Bewerbern um einen Kaderjob für jenen entscheiden, bei welchem sich Suffbilder finden oder schlechte Meldungen ergoogeln lassen, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

Sei’s drum, ich bin neben meinem Job Sänger in einer Hardrock-Coverband, spiele regelmässig an wilden Bikerpartys auf und suche einen Teamleiter-Job im Bereich Crossmedia Publishing. Mal sehen, welches IT-Unternehmen es kaum erwarten kann, mehr von mir zu erfahren.

Facebook vs Google+

Google+ löscht Accounts mit Pseudonymen! Facebook führt Gruppenchat ein, hatte aber mal wieder ein Sicherheitsproblem mit «privaten» Videochats! Facebook wird per IP bei den neuen iPads integriert! Google+ hat inzwischen weit über 20 Mio. Mitglieder, obwohl die Plattform nach wie vor «geschlossen» ist.

Diese und viele weitere mehr oder weniger interessante Meldungen überschwemmen täglich Blogs und Techseiten. Auch wenn dieser Hype inzwischen an die Nerven geht, beweisen sie eindrücklich, wie sehr die neue Konkurrenz den Markt belebt und der Platzhirsch um seine Vormachtsstellung bangt.

So lange G+ nicht offiziell lanciert wurde, möchte mich zu diesem «Hickhack» nicht mehr äussern. Bei meinen Recherchen bin ich aber auf dieses unterhaltsame und informative Kurzfilmchen gestossen. Machen Sie sich doch selbst ein Bild.

Update: Folio-Builder-Panel.

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Vor einigen Wochen habe ich mich an dieser Stelle bereits dazu geäussert, dass Adobe in der finalen Version der Publishing Tools einige nützliche Features verschwinden liess. Dazu gehört die Möglichkeit, die Reihenfolge einzelner Seiten per Drag & Drop zu verändern. Mit dem aktuellen Update des Folio-Builder-Panel reagiert Adobe nun auf die Bedürfnisse ihrer Anwender. Dies freut vor allem User, welche nicht über die gesamte Publishing Suite verfügen. Lassen sich Dokumente nämlich in der DPS-Cloud noch nachträglich reorganisieren, wurden diese Funktionen unter acrobat.com nach dem Prerelease entfernt. Eine nachträgliche Strukturierung der Dokumente war also nur noch umständlich und über die sogenannte «sidecar.xml» möglich.

Weitere Funktionen welche Sie nach einem Update erhalten sind; Freigaben wieder aufheben und das erstellen von Dateien mit Grössen bis zu 1GB (früher 100MB). Da der Builder-Panel-Installer nun losgelöst vom Producer-Tools-Installer funktioniert, kann Adobe diese Services nun weiterentwickeln, ohne jedes Mal eine Freigabe des Viewers abwarten zu müssen. Für die Anwender bedeutet dies, Sie können diesen Update ohne Komplikationen durchführen!

Link zum Download des Folio-Builder-Panel

Google+ iPhone-App.

Mit etwas Verspätung hat es die App von Google+ nun auch in den Appstore geschafft. Die Verzögerung mag damit zusammenhängen, dass sich Apple bei der Prüfung neuer Apps durchaus Zeit lässt und sich gerade bei ungeliebten Einreichungen auch schon mal etwas Extrazeit nimmt. Seis drum, die App ist da und ich habe sie mir gleich mal unter die Lupe genommen.

Download
Die App ist über die Suchfunktion im Appstore erreichbar und kann von dort wie gewohnt herunter geladen werden. Wichtig dabei ist, dass Sie auch für die App eine gültige gMail-Adresse besitzen müssen. Da G+ bis heute noch immer im Betastadium ist, können sie aktuell ohne Google-Konto noch immer keinen Account einrichten.
Ist die App auf dem iPhone installiert, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Google nun ohne Unterbruch über ihren aktuellen Standort informiert wird. Des weiteren stimmen Sie den bekannten Geschäftsbedingungen zu. Haben Sie dieses Prozdedere erst einmal durchgewunken, gelangen Sie auf den Homescreen der App.

Design und Handling
Bezüglich des Designs orientiert sich die App an der Schlichtheit von Google+. Vorteil dabei ist die einfache und intuitive Handhabung der App. Bereits bei den ersten Posts fällt auf, dass sich die App nicht ins Querformat wechseln lässt. Dies wird vor allem jene stören, welche gerne die etwas grössere Tastatur des Querbildschirms nutzen. Einen Refresh-Button sucht man ebenfalls vergebens. Weshalb Sie auch Ihre Posts anfänglich nicht auffinden werden. Sobald Sie jedoch den Screen etwas runter ziehen, erscheinen auch die aktuellen Beiträge.
Intuitiv und einfach gehalten ist jedoch die Bild-Upload-Funktion. Sie finden eine integrierte Kamerafunktion, können sich schnell mit bestehenden Fotoalben verbinden oder Bilder direkt vom Device hochladen und kommentieren. Interessanterweise lassen sich Bilder im Querformat präsentieren. Dazu müssen Sie diese jedoch erst einmal kurz antippen.

Fazit
Insgesamt kommt die App von G+ fürs iPhone etwas holprig und wenig intuitiv daher. Weiteren Testberichten zufolge soll die Android-Version wesentlich besser performen und über diverse zusätzliche Features verfügen. Für alle, welche sich auf die iPhone-App gefreut haben, ist sie aber dennoch ein Versuch wert. Lassen sich doch nun von unterwegs immerhin Posts und Fotos ins Profil laden. Alle, die bis anhin lediglich ein Testkonto bei G+ eingerichtet haben, sind für den Moment bei der Facebook-App besser aufgehoben.

Websiteboosting trotz kleinem Budget

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Wenn Sie heutzutage Ihre Webpräsenz bekannt machen wollen, muss vieles stimmen. Eine gute Website allein garantiert noch lange keine Erfolgsstory. Steht Ihre Page erst einmal im Netz, hängt einiges von einer geschickten Marketingstrategie ab. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass sich schon bald sogenannte SEO-Spezialisten bei Ihnen melden werden, welche Ihnen – für viel Geld – die Sterne aus der Webgalaxie holen wollen. Wenn Sie aber einen kleinen Onlineshop betreiben, fehlt Ihnen möglicherweise das nötige Kleingeld. Anhand des Schmuck-Shops «pearlonline.ch» beschreibe ich, wo Sie selber – trotz kleinem Budget – den Hebel ansetzen und Ihre Page bekannt machen können.

Bestandesaufnahme
Bevor Sie mit der Planung von Marketing-Massnahmen loslegen, sollten Sie sicher sein, dass mit Ihrem Angebot alles stimmt. Sind beispielsweise sämtliche Artikel im versprochenen Zeitraum lieferbar?

Überzeugt der USP (Unique Selling Proposition)?
Mit USP ist das Alleinstellungsmerkmal gemeint. Welche Artikel in Ihrem Shop sind einzigartig? Was unterscheidet Ihre Produkte von jenen der Konkurrenz? Verfügen Sie über ein Angebot welches einen Bericht im lokalen Anzeiger wert ist? Ein guter USP und die damit verbundene Medienpräsenz sind beinahe unbezahlbar.

Auf die Präsentation kommt’s an
Bevor Sie loslegen, sollten Sie folgende Fragen beantworten können: Stimmen Markenbild und Internetauftritt überein? Sprechen Sie Ihre Zielgruppe an? Ist der USP optimal in Szene gesetzt? Verfügen Sie über die Tools, um Ihre Kunden auf längere Zeit binden zu können?

Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Zu diesem Thema habe ich mich bereits ausführlich geäussert.
Ihr Angebot mag noch so überzeugend erscheinen, der Webauftritt professionell umgesetzt sein, wenn Sie nicht gefunden werden, bleiben Sie auf Ihren Artikeln sitzen. Wurde Ihre Page also nicht von Beginn weg für Suchmaschinen optimiert, erreichen Sie mit keinem Budget den gewünschten Erfolg.

Bezahlablauf
Umfragen zeigen, dass sich ein Grossteil potenzieller Kunden während des Bezahlvorgangs bei Onlineshops verabschieden. Stellen Sie deshalb Ihren Kunden möglichst viele Bezahloptionen zur Verfügung. Je weniger Alternativen Sie anbieten, desto weniger werden Sie verkaufen. Hier gilt es also Nutzen und potenziellen Schaden gegeneinander abzuwägen. Wollen Sie beispielsweise keinen Verkauf auf Rechnung anbieten, vermeiden Sie mögliche Verluste aufgrund nicht bezahlter Rechnungen, verlieren aber auch mögliche Kunden, welche Sie nicht kennen. Auch hier spielt der USP mit hinein. Wenn Ihre Produkte einzigartig sind, können Sie es sich auch leisten, die eine oder andere Bezahlmöglichkeit auszulassen.

Zielsetzung
Damit der Erfolg später messbar ist, benötigen Sie entsprechende Ziele. Diese könnten beispielsweise so aussehen:
– Steigerung des Websitetraffic
– Querlinks auf Themenrelevante Sites
– Gewinnung von Newsletter-Abonnenten
– Finden von Suchbegriffen mit grosser Wirkung für wenig Budget

Umsetzung
Wie bereits erwähnt, je besser Ihr USP, desto grösser Ihre Erfolgschancen. Reden Sie darüber, respektive beschreiben Sie Ihre Vorteile prominent auf Ihrer Webpage. Im Fall von «pearlonline.ch» ist es die hohe Qualität der Schmuckstücke. Jedes Teil ist ein Einzelstück, von Hand hergestellt und erst noch massiv günstiger als entsprechende Artikel im Fachhandel. Diese Vorteile sollten in angemessenem Umfang auf den einzelnen Sites beschrieben werden. Hohe Qualität zu einem vergleichsweise «Schnäppchenpreis» ist immer ein guter Aufhänger. Das beste daran, Sie brauchen bei dieser Massnahme kein Geld in die Hände zu nehmen. Vorausgesetzt, Sie sind in der Lage, ein bis zwei «gerade» Sätze niederzuschreiben.

Links und Printartikel
Sobald Ihre Page entsprechend optimiert ist, sollten Sie dafür sorgen, dass über Sie geschrieben wird. Melden Sie sich mit Ihrem USP bei der Redaktion des regionalen Blattes oder schreiben Sie entsprechende Themenblogs an. Versuchen Sie so zu begehrten Crosslinks zu kommen. Jeder «fremd platzierte» Link ist Gold wert. Bieten Sie den Redakteuren interessante Themen an. Versuchen Sie sich in die Situation der Journalisten hinein zu versetzen. Was könnte den Leser interessieren, verdient es also, in einem Artikel erwähnt zu werden?

Newsletter-Marketing
Sobald Sie einem Kunden etwas verkauft haben, sollten Sie mit diesem in Kontakt bleiben. Bieten Sie zu diesem Zweck einen regelmässigen Newsletter an. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie beim eMail-Marketing besonders achten sollten. Vermeiden Sie jedoch auf jeden Fall, als Spamer wahrgenommen zu werden. Schaffen Sie auch hier Vertrauen, indem Sie in jedem Newsletter etwas zielgruppengerechtes zu berichten haben. Weniger ist hier immer mehr. Lieber einen Newsletter pro Monat versenden, als die Kunden wöchentlich mit Belanglosigkeiten belästigen.

Social Marketing
Ohne Socialmedia kommt heute kein ernstzunehmendes Unternehmen mehr weg. Facebook, Blog und Twitter gehören heute in jede Marketing-Strategie. Setzen Sie eine Facebook-Seite auf und treten Sie mit Kunden in persönlichen Kontakt. Hören Sie ihnen zu und nehmen Sie diese ernst.

AdWord-Kampagnen
Sobald Sie ein paar erfolgsversprechende Suchwörter gefunden haben, können Sie bereits für wenig Geld eine kleine AdWord-Kampagne aufsetzen. Machen Sie sich ein paar Gedanken darüber, was potenzielle Kunden ins Suchfeld von Google, Yahoo oder Bling eingeben könnten, wenn sie Ihre Artikel suchen würden. Beobachten Sie Freunde, Bekannte und Verwandte dabei, was diese ins Suchfeld eingeben und verwenden Sie diese Begriffe in Ihrer Kampagne. Achten Sie dabei darauf, dass die Suchenden auch sofort fündig werden. Das heisst, bieten Sie für jedes AdWord-Inserat passende Landingpages an.

Fazit
Wie Sie gerade lesen konnten, ist es möglich, mit wenig Budget den Bekanntheitsgrad einer Page zu steigern. Was Sie aber auf jeden Fall mitbringen müssen ist Zeit. Legen Sie sich eine Agenda zurecht, wie viel Zeit Sie (wöchentlich) in die eigenen Marketing-Massnahmen investieren wollen. Denn mit den ersten – hoffentlich erfolgreichen – Optimierungsmassnahmen ist es lange nicht getan. Nun sollten Sie diese regelmässig überprüfen, anpassen und weiter optimieren. Nehmen Sie sich diese Ratschläge zu Herzen, sollten sich Ihre Umsätze bald schon merklich steigern.

 

Google+; die perfekte Welle?

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Seid gestern gehöre auch ich zum erlauchten Kreis der ersten 8 Millionen «Google+»-Member. Vorneweg lässt sich sagen, die aktuelle Google-Mania ist nicht viel mehr als ein Hype. Auch wenn Google+ offiziell erst per Ende Juli public gehen soll, scheint mir das momentan rapide Wachstum der «neuen» Community vor allem darauf zu gründen, weil es einfach eine grosse Zahl unzufriedener Facebookianer gibt. Heisst, das Momentum ist derzeit auf Googles Seite.
Auch wenn Google+ auf den ersten Blick recht aufgeräumt daher kommt, die Gruppenchat-Funktion bei Facebook bisher vermisst wurde und sich Freunde mit den so genannten Circles einfacher gruppieren lassen, bleibt Google+ eine Social-Plattform in einem neuen Kleid. Die Zukunft wird es weisen, ob sich ein Umzug lohnt oder ob am Ende der Massenexodus doch ausbleiben wird.

Trotzdem bringt Google nun endlich eine ernst zu nehmende Konkurrenz auf den Markt, welche durchaus das Potenzial hat, Facebook das Leben schwer zu machen. Schafft es Google, Tools wie Gmail, Picasa, Blogger und wie sie alle heissen in das neue Netzwerk einzubauen, könnte es für den Platzhirschen erstmals eng werden. Immerhin handelt es sich bereits um Googles dritten Versuch, sich am lukrativen Socialmedia-Kuchen zu laben. Und im Gegensatz zu Wave scheinen sie nun wirklich auf der perfekten Welle zu reiten.
Spannend wird’s ab dem 31. Juli. Dann soll Google+ nämlich offiziell lanciert werden. Bis dahin haben aber auch Sie die Möglichkeit, sich beim Netzwerk anzumelden. Wenn Sie nämlich eine Gmail-Adresse eingelöst haben, können Sie sich von Freunden weiterhin einladen lassen. 

Usability Check für schmale Budgets.

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Webpräsenzen, Bannering, SEO und Social Media Berater kosten ein Heidengeld. Steht die Page erst einmal im Netz, scheint für viele Unternehmer die Arbeit erledigt. Sieht doch gut aus und das Entwicklerteam kann sich gegenseitig auf die Schultern klopfen. Nicht selten bleiben Tests über das Nutzerverhalten, die Nutzerführung oder kurz «Usability Checks» halbherzig durchgeführt oder gleich ganz weg gelassen. Funktioniert doch das Ganze, wir haben uns ja schliesslich oft genug durch das Projekt geklickt und überhaupt, solche Checks sind aufwändig, teuer und verzögern den Projektstart unnötig.
Ist die Page erst einmal «scharf» gestellt, steht der Kunde nicht selten im Schilf. Das Problem, Ihr Team mag sich noch so lange mit dem Projekt auseinandergesetzt haben, die zu vollziehenden Abläufe – für Sie – allzu logisch erscheinen, das spielt am Ende halt keine grossse Rolle. Zum einen werden Sie im Verlaufe des Projektes betriebs-, respektive «projektbilnd», zum anderen dürfen Sie schlicht nicht davon ausgehen, dass Ihre Kunden in einem ähnlichen Masse webaffin sind, wie Projektbeteiligte.

Je nach dem, welche Ziele Sie also mit Ihrem Webauftritt verfolgen, ist es sinnvoll, die Wege bis zum definierten «Abschluss» ausgiebig testen zu lassen. Für allee, welche weder über ein entsprechendes Budget verfügen, noch die benötigten Ressourcen freistellen können, könnte das Startup «ui-ckeck.com» in die Bresche springen. Nachdem Sie die Anforderungen definiert haben, lässt das Startup sogenannte «Testuser» auf Ihre Page los. Dabei wird das Klickverhalten der Probanden auf Video aufgezeichnet und das Resultat soll Ihnen innert 24h zugestellt werden. Ein Test kostet dabei 39 Euro!

Dies scheint mir ein faires und durchaus prüfenswertes Angebot. Die Vorteile sind dabei unübersehbar. Auch wenn Sie Ihre Page bereits durch Freunde, Mitarbeiter oder Verwandte testen liessen, bleibt immer ein schaler Nachgeschmack. Oder können Sie absolut sicher sein, dass diese Bekannten nicht geflunkert haben, weil sie Ihnen nicht zu nahe treten wollten? Bei einem durch «ui-check.com» durchgeführten Testing können Sie aber auf jeden Fall davon ausgehen, dass sie dabei zu neutralen und objektiven Testresultaten kommen werden.

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